Was bedeutet
HACCP?
HACCP ist das Kürzel für „Hazard Analysis
Critical Control Points“ und meint die
Gefahrenanalyse und Kontrolle kritischer Punkte - und zwar
auf allen Stufen der Zubereitung, Verarbeitung, Herstellung,
Verpackung, Lagerung, Beförderung, Verteilung, Behandlung
und des Verkaufs.
Für wen ist die
Verordnung rechtsgültig?
Die
HACCP Verordnung betrifft sämtliche Betriebe, in
denen mindestens eine der genannten Tätigkeiten ausgeübt
wird. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob es sich um
Einrichtungen mit oder ohne Erwerbszweck handelt.
Was fordert das
HACCP System?
Lebensmittel verarbeitende
und in Verkehr bringende Betriebe müssen gemäß den
Grundsätzen des
HACCP Systems die für die Lebensmittelsicherheit
kritischen Punkte feststellen und dafür Sorge tragen, dass
angemessene Sicherheitsmaßnahmen festgelegt, durchgeführt,
eingehalten, überprüft und dokumentiert werden.
Was bedeutet
HACCP in Küchen für die Praxis?
Die einzelnen
Arbeitsschritte müssen lückenlos erfasst, die kritischen
Kontrollpunkte definiert, kontrolliert und für die
Lebensmittel überwachenden Organe (Kontrollbehörden)
nachvollziehbar dokumentiert werden.
Das erfordert Wissen - Wissen, über das laut Verordnung alle
Personen, die mit Lebensmitteln umgehen, verfügen müssen.
Das heißt: Jeder Mitarbeiter muss in Fragen der
Lebensmittelhygiene geschult und motiviert werden, dies in
seinem Tätigkeitsbereich umzusetzen.
Definition „kritische
Kontrollpunkte“ in Küchen:
Punkt oder Verfahren, an
dem ein Verlust der Kontrolle über die Einhaltung von
Grenzwerten zu einem nicht zu akzeptierenden
Gesundheitsrisiko für Tischgäste oder Mitarbeiter führen
kann.